Bilanz des Zweiten Weltkrieges

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642 Seiten, Paperback

642 Seiten, Paperback

ca. 20 Karten und graphische Darstellungen

Das Werk erscheint am 25.9.2019

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Eine schonungslos ehrliche und nüchterne Bilanz des Zweiten Weltkrieges aus deutscher Perspektive: selbstkritisch und faktenorientiert. Ursachen, Verlauf und Auswirkungen des Krieges werden sachlich, differenziert und auf hohem professionellen Niveau analysiert und die großen geo- und militärpolitischen Zusammenhänge prägnant dargestellt.

Folgende Sachverständige haben an diesem Werk mitgewirkt:

Vizeadmiral Kurt Assmann, Generaloberst Heinz Guderian, Prof. Dr. Freiherr von der Heydte, Generalfeldmarschall Albert Kesselring, Rechtsanwalt Dr. Paul Leverkuehn, Generaloberst Hasso von Manteuffel, Staatssekretär a.D. Hans Joachim Riecke, Reichsfinanzminister a.D. Graf Schwerin von Krosigk, General der Infanterie Kurt von Tippelskirch, Professor Dr. Helmut Arntz, Konteradmiral Eberhard Godt, Hans Kehrl, Dipl.-Ing. Walter Kumpf, Dr. Hans Laternser, Walter Lüdde-Neurath, Prof. Dr. Karl-Heinz Pfeffer, Werner Picht, Generaloberst Dr. Lothar Rendulic, General der Feuerschutzpolizei Hans Rumpf, Generalleutnant Dipl.-Ing. Erich Schneider, Rudolf Sulzmann, Oberst Hermann Teske, Generalmajor Alfred Weidemann
Diese Bilanz des Zweiten Weltkrieges wurde erstmals 1953, also noch unter den unmittelbaren Eindrücken des tragischen Geschehens veröffentlicht. 27 hervorragende Experten aus allen Lebensbereichen, die fast alle Führungspositionen im Dritten Reich innehatten, analysieren Entstehung, Verlauf und die katastrophalen Auswirkungen des Krieges, der viele Millionen Tote, zerstörte Städte, ruinierte Länder, massenhafte Vertreibungen von Menschen aus ihrer Heimat und schließlich den machtpolitischen Niedergang der europäischen Staaten und ihres gemeinsamen Kontinentes zur Folge hatte.

Wie sehr der totale Krieg die Ressourcen der Wirtschaft, der Industrie, des Verkehrswesens Deutschlands in Anspruch nahm, wie umfassend Wissenschaft und Forschung, die Finanzpolitik, das Justizwesen, die Ernährungslage in der Heimat und an der Front, die Landwirtschaft und die Volksbildung sich dem Militärischen unterzuordnen hatten, wird aus der Kenntnis der verantwortlich Handelnden untersucht. Die Schwachstellen, Fehlentwicklungen und auch Verbrechen des nationalsozialistischen Systems werden selbstkritisch benannt. Es werden aber auch die enormen Leistungen, die der Krieg den Deutschen an der Front und in der Heimat abverlangte, gewürdigt.

Dieses Werk zeichnet sich durch ein hohes Maß an analytischer Sachlichkeit aus. Vermieden werden ganz bewußt die nach 1945 überwiegend moralisierende und ideologisierende Färbung der wissenschaftlichen Bearbeitung der Kriegszeit.

INHALT

Ideen und Mächte zwischen den beiden Weltkriegen

Erschütterung über Erschütterung seit 1914 – Der Ruf nach einer neuen europäischen Ordnung – Versailles ohne Ordnungskraft – Faschismus contra Bolschewismus – Hitler: Auftrag und Verhängnis – Die Deutschen heute


 

Werner Picht - Der deutsche Soldat


Entwurzelung der soldatischen Tradition heute – Geschichtliche Urbilder und Wandlungen deutschen Soldatentums – Friedrich der Große – Die Heeresreform Scharnhorsts – Soldat und Bürger – Der Soldat im Ersten Weltkrieg – Die Freikorps, Tragik und Verhängnis – Die Reichswehr – Soldatentum und Nationalsozialismus – Der deutsche Soldat im Zweiten Weltkrieg, Größe und Untergang – Das Ende der deutschen Wehrmacht


General der Infanterie a. D. Kurt von Tippelskirch - Operative Führungsentschlüsse in Höhepunkten des Landkrieges

 


Strategische Grundsätze von Clausewitz und Moltke und die Blitzfeldzüge des Zweiten Weltkrieges – „Liebesdienste“ der gegnerischen Strategie – Der Frankreichfeldzug: Beginn eines neuen Zeitalters kriegerischer Operationen – Mißlungener Blitzfeldzug in der Sowjetunion – Geistlose Kriegführung – Die Initiative in Feindeshand – Vermeidbare Katastrophen – „Falsche Kühnheit“ führt in den Untergang


Generalfeldmarschall a. D. Albert Kesselring - Der Krieg im Mittelmeerraum


Das einseitig kontinentale Denken der Deutschen – Italien und Großbritannien im Mittelmeer – Malta: der neuralgische Punkt – Das Mittelmeer und die deutsche Kriegführung – Erfahrungen im Afrikafeldzug – Das Mittelmeer wird Trumpfkarte der Alliierten – Kampf um Italien – Partisanenkrieg – Bilanz des Mittelmeerkriegs: verpaßte Möglichkeiten


Generaloberst a. D. Heinz Guderian - Erfahrungen im Rußlandkrieg


Der Mythos vom russischen Riesen – Karl XII. von Schweden verrechnet sich – Napoleons Illusion eines Blitzsommerkrieges – Unheimliche Parallelität zu Hitlers Unternehmen – Der Rußlandfeldzug des Zweiten Weltkriegs: Riskanter Frontalangriff; Moskau oder Kiew? Unterschätzung von Raum und Zeit; der nichtvorbereitete Winterfeldzug; Schlammperioden; Starrheit der Führung; Partisanenkrieg; Stalingrad; der Verlust der Initiative; Hitlers Mißtrauen gegen die Generale – Die Bilanz des Rußlandfeldzuges


Generaloberst a. D. Dr. Lothar Rendulic - Der Partisanenkrieg


Ausmaß des Partisanenkriegs ein Novum der Kriegsgeschichte –- Der fünffache Verstoß des Partisanenkriegs gegen das Völkerrecht – Die Balkanpartisanen: Titos Partisanenkrieg; Mihajlovic und seine Tschetniks; die „Hauspartisanen“; Repressalien und Geiseln – Partisanenkrieg in Rußland und in Polen – Widerstandsbewegungen in Frankreich – Partisanenkrieg in Italien – Forderungen für die Zukunft


Vizeadmiral a. D. Kurt Assmann - Die deutsche Seekriegführung


Für einen Seekrieg gegen England nicht gerüstet – Kräfteverhältnis zu Kriegsbeginn – „Zufuhrkrieg“ einzige Möglichkeit – Fehlende Marineluftwaffe – Die magnetische Mine – Die Überwasserstreitkräfte – Operation gegen Norwegen – Churchills Enthüllungen und das Fehlurteil gegen Großadmiral Raeder – Fragwürdiges Unternehmen „Seelöwe“ – Halbe Maßnahmen im Mittelmeer – Wachwechsel Raeder-Dönitz – Größe und Tragik im U-Boot-Krieg – Seestrategische und taktische Entwicklungen in der Zukunft


Konteradmiral, a. D. Eberhard Godt - Der U-Boot-Krieg


U-Boot-Technik und -taktik seit 1918 – Die ersten Kriegserfahrungen – Nur 46 einsatzbereite U-Boote – Die Torpedokrise – Neue Lage nach dem Norwegenfeldzug – Geleitzugbekämpfung – Notwendigkeit einer Seeluftwaffe – Die tragische Wende – Der Ortungskrieg – Auf dem Weg zum totalen Unterwasserboot – Die neuen U-Boote – Dem Feind fällt das Erbe zu – U-Boot und Zukunft


Generalfeldmarschall a. D. Albert Kesselring - Die deutsche Luftwaffe


Görings Ideal der „Einheitsluftwaffe“ – Effektive Stärken bei Kriegsbeginn – Luftkrieg über Polen wird Musterbeispiel – Luftkrieg gegen die Zivilbevölkerung – Aktion „Seelöwe“ – Die oberste Führung ohne Konzeption für den Luftkrieg – Fehlentschlüsse nach dem Westfeldzug – Die Luftwaffe im Rußlandfeldzug, im Mittelmeerraum und in Afrika – Heimatluftverteidigung – Hitlers Starrsinn – Anarchie statt Führung – Folgerungen für die Zukunft


Generalmajor a. D. Hans Rumpf Luftkrieg über Deutschland


Der dreidimensionale Krieg – Douhets Luftkriegstheorie – Churchill löst den „unterschiedslosen“ Luftkrieg aus – Der britische Bomberchef Harris: Bombertheorien und ihre Verwirklichung – „Wir hatten die Kraft des deutschen Volkes unterschätzt“ (Churchill) – Die Auslöschungsangriffe – Die deutsche Schadensbilanz – Bombenkrieg und Rüstungsindustrie – Ziviler Luftschutz – Neun Gebote für die Zukunft


Professor Dr. Freiherr von der Heydte - Die Fallschirmtruppe im Zweiten Weltkrieg


Soldaten fallen vom Himmel – So entstand die Fallschirmtruppe – General Student – Britische Commandotrupps und Division Brandenburg – Die durchgeführten Aktionen im Zweiten Weltkrieg – Ausrüstung und Ausbildung der Fallschirmtruppe – Das Absetzerproblem – Menschliche Imponderabilien – Fallschirmverbände in der Zukunft


Dr. Paul Leverkuehn MdB - Der militärische Nachrichtendienst


Amt „Abwehr“ unter Admiral Canaris – Der deutsche Geheimdienst und die anderen Länder – Der geheime Nachrichtendienst im Kriege – Wie wurde die Sowjetunion erkundet? – Hitler glaubt Tatsachen nicht – Der SD im Ausland – Agent Cicero – Görings „Forschungsamt“ – Geheimer Nachrichtendienst und Wirtschaftskrieg – Division Brandenburg – Abwehr der Feindspionage – Nachrichtendienst und politische Führungskunst


Generalmajor a. D. Alfred Weidemann - Der rechte Mann am rechten Platz


Vom Menscheneinsatz im Zweiten Weltkrieg – 1939 erst 4 Geburtsjahrgänge ausgebildet – Wer und wie wurde uk gestellt? – Illusionen nach dem Frankreichfeldzug –- Menschenbedarf der Wehrmacht und die Kriegsindustrie – General von Unruh wird „Heldenklau“ – Zwei Millionen werden noch einmal ausgekämmt – Krisen – Nicht Menschenmangel ließ den Krieg verlieren


Generalleutnant a. D. Dipl.-Ing. Erich Schneider - Technik und Waffenentwicklung im Kriege


Technik revolutioniert den Krieg – Ältere Führungsgeneration in Opposition – Waffen der Infanterie: Sturmgewehr, MG 42 und 45; Granatwerfer; Panzerabwehr – Entwicklungen der Panzerwaffe – Neue Forderungen an die Artillerie – Der Funkkrieg – Neue Entwicklungen: Rundumfeuerlafette; revolutionäre Zünderentwicklung; rückstoßfreie Geschütze – Ständige Befestigungen kriegsgeschichtlich überholt – Chemische Kampfstoffe lagen einsatzbereit – Luftwaffentechnik – Die deutschen Raketen und V-Waffen: bahnbrechende Raketenentwicklung – Panzerschreck und Panzerfaust – Das Hohlladungsprinzip – Erfahrungen um V 1 und V 2 – Zielsuchende Geschosse – Flakgroßraketen – Der Radarkrieg – Das Heereswaffenamt – Waffenentwicklungen der Zukunft


Größe und Verfall der deutschen Wissenschaft im Zweiten Weltkrieg


Wissenschaft von kriegsentscheidender Funktion – Propaganda gegen die „Intellektuellen“ – Reichsforschungsrat, Industrieforschung, Wehrmachtsforschung – Deutsche Wissenschaft ohne Führungszentrale – Der Notalarm an die Wissenschaft – Deutsche Wissenschaftsleistung im Urteil des Auslands – Forscherschicksal am Kriegsende – Heilungsprozeß der Wissenschaft zukunftsentscheidend


Hans Kehrl - Kriegswirtschaft und Rüstungsindustrie


Totaler Krieg fordert eigengesetzliche Kriegswirtschaft – Synthese zwischen privater Initiative und staatlicher Lenkung – Strategie und Wirtschaft – In Siegesillusion nach dem Westfeldzug liegt Grund zur Niederlage – Rüstungsanstieg 1942/43 – Speers Erfolg – Kriegswirtschaft und Luftkrieg – Das Ende – Gesicherter Luftraum Voraussetzung leistungsfähiger Kriegswirtschaft


Dipl.-Ing. Walter Kumpf- Die Organisation Todt im Kriege


Technisches Zeitalter bedingt Bautruppen großen Stils – Reichautobahnen – Westwallbau – Der Generalinspekteur für das deutsche Straßenwesen – Motorisierte OT-Frontformationen – Atlantikwall – U-Boot-Stützpunkte – Rollbahnen im Osten – Unternehmerinitiative und Befehlsapparat der Wehrmacht


Der Reichsarbeitsdienst im Kriege


Arbeitstruppen gehören zum modernen Krieg – Die RAD-Baueinheiten – Weiblicher Arbeitsdienst – 400 Flakbatterien vom RAD übernommen – Arbeitsdienst wird improvisierte Wehrmachtseinrichtung


Oberst a. D. Hermann Teske - Die militärische Bedeutung des Verkehrswesens


Primäre Bedeutung des Verkehrs im modernen Bewegungskrieg – Die Schiene bleibt Hauptverkehrsweg – Luftwege und Luftbrücken – Pipelines – Erfahrungen mit den Verkehrsmitteln – Das Verkehrswesen als gegnerisches Angriffsziel – Folgerungen


Reichsfinanzminister a. D. Lutz Graf Schwerin von Krosigk - Wie wurde der Zweite Weltkrieg finanziert?


Kriegsfinanzierung in der Vergangenheit – Wandlung im Ersten Weltkrieg: Kredit, Kriegsanleihen, Inflation – Die deutsche Aufrüstung vor dem Zweiten Weltkrieg – Das Reichsbankgesetz vom 15. 6. 1939 – Preis- und Lohnstopp – Der kritische Punkt: Kaufkraftüberhang – Sicherung des Rüstungsbedarfs – Gesamthöhe der Kriegsausgaben – Das Deckungsproblem – Das Steueraufkommen – 387 Milliarden Reichsschuld – Die Bilanz der Erfahrungen


Staatssekretär a. D. Hans-Joachim Riecke - Ernährung und Landwirtschaft im Kriege


Versorgungskatastrophe im Ersten Weltkrieg – Reichsnährstand und Marktordnungsverbände – Die Kriegsernährungswirtschaft – Rund um den „Normalverbraucher“ – Lebensmittelrationen 1939–1945 – Auswirkungen der alliierten Blockade – Wurden die besetzten Gebiete ausgebeutet? Fremdarbeiter- und Kriegsgefangenenversorgung – Bombenkrieg und Großstadtversorgung – Wirtschaftsdisziplin der Bevölkerung – Drei Voraussetzungen für die Zukunft


Die deutschen Frauen und der Krieg


„Frau“ und „Krieg“ kein natürlicher Zusammenklang – Erlebnis des Kriegsbeginns – Luftangriffe – Evakuierung – Das Leben aus dem Koffer – Totaler Krieg – Flüchtlingstrecks – Die Sowjets sind da – Der Kriegsalltag der Hausfrau – Die Lebensmittelrationierung – Am Arbeitsplatz des Mannes – Frauen im Wehrmachtsdienst, in der Rüstungsindustrie, im Verkehrswesen – Familiengefährdung durch Arbeitseinsatz der Mütter –- Gesundheitsschädigungen – Die Krankenschwestern – Weiblicher RAD – 200 000 Frauen sind Luftschutzwarte – 1945: Das Weiterleben als Volk lag in den Händen der Frauen


Professor Dr. Karl Heinz Pfeffer - Die Deutschen und die anderen Völker im Zweiten Weltkrieg


Volkstumspolitik ohne Konzeption – Krieg ohne Haß – Unentschiedenheit der deutschen Führung verspielt alle Chancen – Die Begegnungen mit den einzelnen europäischen Völkern – Kriegsgefangene als Mittler und Interpreten – Deutsche Soldaten und fremde Völker – Ausländer in der Kriegswirtschaft –- Schlechtbehandelte Ostarbeiter – Waffenbrüderschaft – Wlassow – Menschenentwürdigung und Menschenbegegnung – Tragische Schicksale am Kriegsende


Rudolf Sulzmann - Die Propaganda als Waffe im Kriege


Wirkung der Propaganda als Waffe – Propaganda ohne völkerrechtliche Regelung – Geburt der Kriegspropaganda im Ersten Weltkrieg – Greuelpropaganda – Propagandalügen haben kurze Beine – Der Rundfunk als Mittel der Kriegspropaganda –- Psychologische Propagandapannen – Entwicklungsstufen der deutschen Propaganda – Falsche Ostpropaganda – Ideenmißbrauch – Der Zusammenbruch des Glaubens – Die Lüge ohne Zukunftchance

Dr. Hans Laternser - Der Zweite Weltkrieg und das Recht


Konnten die Kriegsverbrecherprozesse neues Völkerstrafrecht setzen? – Die Sondergesetze zur Kriegsverbrecherbestrafung – Ein auswegloser Konflikt: Rechtsnormen des eigenen Staats und Völkerrecht – Kriegsnotwendigkeit und Kriegsrecht in Widerspruch – Luftkrieg und Atomkrieg rechtlich beleuchtet – Geiseln, Repressalien, Gefangene – Das Handeln auf Befehl – Rechtssicherheit für die Zukunft?


Walter Lüdde-Neurath - Das Ende auf deutschem Boden


Der Gegner überschreitet die Reichsgrenze – Ardennenoffensive – Januar 1945: Die Ostfront stürzt ein – Berlin eingeschlossen – Hitlers Selbstmord – Die Deutschen im Untergang – Morgenthauplan stärkt deutschen Widerstandswillen – Die Unterschiede im Krieg gegen den Westen und den Osten – „Verbrannte Erde“ – Fortführung des Kampfes 1945: Sinn oder Unsinn – Bedingungslose Kapitulation – Regierung Dönitz – Das „Niemals“ Hitlers und das „Bedingungslos“ der Alliierten übersteigern die Katastrophe


Professor Dr. Helmut Arntz - Die Menschenverluste im Zweiten Weltkrieg


Das härteste Opfer: Die Kriegstoten – Verluste des Ersten Weltkriegs – Verluste im Zweiten Weltkrieg – 3 250 000 deutsche Wehrmachtstote – Verluste der Zivilbevölkerung, der Ostprovinzen, der Sowjets, der übrigen europäischen Länder, der USA – Gesamtverluste: 55 Millionen Tote – Biologische Minderung der abendländischen Völker – Verpflichtung für die Überlebenden


General a. D. Hasso von Manteuffel MdB - Die Wende der Zeit


Die verwandelte Welt: Europa aus dem Zentrum herausgerückt; Emanzipierung der außereuropäischen Kontinente; Europa zwischen den Polen; Machtzuwachs der Sowjetunion; der Zweite Weltkrieg ohne Friedensschluß – Verwandelnde Kräfte: Das geschichtliche Ende des nationalstaatlichen Imperialismus; das neue Zeitalter der Ideologien und Weltanschauungskämpfe; weltverwandelnde Technik; wenige Machtzentren und abhängige Menschenmassen – Der verwandelte Krieg: Gesicht des modernen Kriegs; Großraumordnungen als Voraussetzung der Lebenssicherung; „unpolitische“ Wehrmacht überholt; Waffen der Zukunft; „der Dritte Weltkrieg findet nicht statt“; Phänomene des Kalten Kriegs – Die Strategie der Ideen: Überwindung des europäischen Lebenspessimismus als Aufgabe; leere Macht reicht zur Zukunftssicherung nicht aus; Europa: die Aufgabe der Überlebenden; anachronistische Politiker; Bilanz erfordert gesamteuropäische Neuformung aller Lebensgebiete; die Opfer des Zweiten Weltkriegs verpflichten