Klaus Kunze, Das ewig Weibliche im Wandel der Epochen

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Von der Vormundschaft zum Genderismus

ISBN: 978-3-938176-71-9

305 Seiten, zahlreiche vierfarbige Abbildungen, Paperback

lieferbar ab 15. Mai 2019

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Genderisten behaupten, die Geschlechtsidentität des Menschen sei nur eine soziale Kategorie, eine Variable, abhängig von kulturspezifischen und historisch wechselnden Vorstellungen. Klaus Kunze deckt bei seinem Gang durch die Epochen das Ideologische und Doktrinäre dieser Sichtweise auf. Dabei richtet er das Augenmerk auf das „ewig Weibliche“, das sich in unterschiedlichen kulturellen Ausformungen seit der Zeit der Germanen über das Mittelalter, die Zeit der Aufklärung, die bürgerliche Epoche bis in die Moderne als Konstante erwiesen hat. Vom Zeitgeist abhängige Aspekte des Frauenbildes änderten sich – die Grundlagen der Mann-Frau-Beziehungen blieben jedoch stets gleich. Moderne naturwissenschaftliche Forschungen im Bereich der Neurowissenschaften und der Genetik bestätigen zunehmend das Angeborenen an unterschiedlichen Verhaltensstrategien von Mann und Frau. Der Jurist Klaus Kunze spürt dieser Geschlechterdifferenz und der speziellen Rolle der Frau in den zurückliegenden Jahrtausenden in seinem Streifzug durch die Geschichte mit fundierten rechts- und kulturgeschichtlichen Kenntnissen nach.

Kunzes Werk ist ein fulminanter Angriff auf Genderismus und ideologisch motivierten Gleichheitswahn und zugleich ein starkes Bekenntnis zu unseren eigenen nationalen und europäischen Traditionen. Unzählige Generationen unseres Kulturkreises haben diesen Strang aus Werten und Traditionen geflochten, weitergegeben und zu einer Geistesgeschichte werden lassen, in der die Verehrung der Frauen und die Liebe zu ihnen als Mütter und Geliebte immer einen herausgehobenen Stellenwert einnahmen. Das hat in Literatur und bildender Kunst kulturelle Blüten von überzeitlicher Bedeutung hervorgebracht. Frauen wirkten kulturell schöpferisch und prägten das Alltagsleben. Selbstbewußt traten sie für ihre Rechte ein und erkämpften schließlich ihre Gleichberechtigung.

Erstmals liegt mit diesem Werk eine epochenübergreifende Darstellung des Weiblichen vor: geschrieben aus einer reinen Bewunderung der Frau und fasziniert vom Zauber der Gegensätze und der ewig gültigen Macht der Liebe zwischen Mann und Frau.

Inhaltsverzeichnis:

 

VORWORT

Vorgeschichte

Die geraubten Frauen von Eulau

Die Frau von Egtved

Germanenzeit

Magische Kräfte

Nomen est Omen

Unter Muntschaft

Die Kriegerin von Birka

Kriegerische Zeiten: patriarchalische Zeiten

Das Haus

Vor Gericht

Die verheiratete Frau

Gehorsam oder Liebesheirat?

Die Ambivalenz der Freiheit

Von der Rache zum Wergeld

Frauenraub

Ehrloses Verhalten von Frauen?


Mittelalter

Die feuchte und kalte Frau

Im Spiegel des Wortschatzes

Die merowingische Frau

Die Stiftsdame

Die höfische Frau

Die Hexe

Die Heilerin

Hochblüte der Minne

Die untreue Frau

Die Frau als Braut Christi.

Ein Zivilisationszusammenbruch und seine Folgen

Böse Mädchen

Die dörpische Frau

Die bäuerliche Frau

Das unstete Weib

Die Ehefrau

Die zünftige Frau

Die klösterliche Frau

Die utopische Frau


Die Aufklärung

Die Hierarchie

Die Frau im neuzeitlichen Naturrecht

Die regierende Frau

Die amoralische Frau

Das Taubenhaus

Die archetypische Frau

Die Hexe, die keine war

Die Frau mit Hosen an

Die geprügelte Frau

Die verhaßte Frau

Die albernen Weiber und die gelehrten Frauen

Das Frauenbild einer Ärztin

Die Frau auf Männerjagd

Die konsequente Auflösung der Moral


Die bürgerliche Epoche

Die gebildete Frau

Die bürgerliche Frau

Die züchtige Hausfrau


Die Moderne

Die Epochen der Weiblichkeit

Zwischen Sehnsucht und Verlustangst

Die ledige Mutter

Die Arbeiterin

Die funktionale Frau

Gleichheit statt Identität

Die Auflösung der Weiblichkeit

Freie Liebe und freier Sex

Der normative Kern des Frauenbildes

Das biologische Frauenbild

Die gegenderte Frau

Gesetzmäßigkeiten und Konstruktionen

Ausblick


Anmerkungen

Literaturverzeichnis

Über den Autor

Stichwortverzeichnis