General Otto Lasch, So fiel Königsberg
Kampf und Untergang von Ostpreußens Hauptstadt
ISBN 978-3-938176-19-1, 160 Seiten (mit 8 militärischen Lageskizzen) + 16 Bildseiten, gebunden, Hardcover
Erst im Spätherbst 1955 kehrte General Otto Lasch – seit 27. Januar 1945 Kommandant der Festung Königsberg – nach langen schweren Jahren aus russischer Kriegsgefangenschaft zurück. Dies ist sein erschütternder Bericht über das Ende der zum Bollwerk gegen die anstürmende Rote Armee gewordenen alten Hauptstadt Ostpreußens, zu deren Übergabe sich der General entgegen Hitlers Befehl entschloß, um in aussichtsloser Lage wenigstens noch Menschenleben zu retten.
Die Geschichte vom Fall der Festung und die einzelnen Stadien der militärischen Entwicklung sind hier authentisch dargestellt. Zahlreiche Aussagen überlebender Zeitzeugen wurden mit verarbeitet. Dabei vermitteln vor allem die Schilderungen der mit äußerster Härte geführten Abwehrkämpfe durch beteiligte Wehrmachtssoldaten ein anschauliches Bild der dramatischen Ereignisse. Fotos, Karten und ein Anhang mit Zeittafel, Namensaufstellungen, OKW-Berichten usw. bilden eine fundierte sachliche Ergänzung.
Eine Dokumentation unvorstellbaren Grauens und des Leidens von Zivilisten und Soldaten während des Kriegsgeschehens in Königsberg von Oktober 1944 bis zur Kapitulation am 9. April 1945.
Inhalt:
Königsberg als Festung
Riga
An der Nordfront und vor Lemberg
Bei Hitler
Abruf von der Westfront
Befehlshaber im Wehrkreis I
Vom Wehrkreisbefehlshaber zum Festungskommandanten
Die erste Einschließung
Der Ausbruch
Verteidigung im Rahmen der Samlandfront
Der Endkampf
Die Kapitulation
In russische Kriegsgefangenschaft
Zeittafel
Gliederung und Stellenbesetzung
OKW-Berichte
Russische Wehrmachtsberichte
Befehle, Aufrufe, Flugblätter