Geschichte bei Bublies
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Thüringen, Franz Kurowski

Von der Vorzeit zum Heute

Herrscher - Residenzen - Land und Leute

zur Zeit vergriffen! Neuauflage im Oktober 2012!

Beginnend mit den ersten Steinzeitjägern über Kelten, Römer und Hermunduren und das erste germanische Königreich – mit seiner Heiligen, der Königstochter Radegunde – spannt sich der Bogen der Geschichte Thüringens bis in unsere Zeit. Thüringen, das Herzland der deutschen Geschichte, wurde schon früh von fränkischen Truppen erobert und mit Fiskalgütern, Markenherzögen und Königshöfen durchzogen. Der Kampf gegen die Wilzen und Sorben an der Ostgrenze und die Missionierung durch Bonifatius führten zur ersten Landgrafen-Dynastie der Ludowinger, deren Hauptresidenz schließlich die Wartburg wurde.

Mit höfischen Festen und Sängerwettstreiten der Großen dieser Kunst – darunter Wolfram von Eschenbach und Walter von der Vogelweide – und der bedrückenden Geschichte der Heiligen Elisabeth erlebte die Wartburg ihren ersten Höhepunkt. Martin Luther, der hier die Bibel übersetze, markierte die Zeit der Reformation. Als die Burschenschaften im Jahre 1817 zur Wartburg empor marschierten und für die Einheit und Freiheit Deutschlands demonstrierten, erlebte sie ihren dritten großen Glanzpunkt.

Trotz der Verheerungen Thüringens durch Bauernkrieg, den Schmalkaldischen Krieg und den Dreißigjährigen Krieg gediehen in diesem Land die Reichsstädte. Reichsritter und Grafen gründeten eine Vielzahl kleiner Residenzen mit prunkvollen Schlössern, die noch heute die Vielfalt und Schönheit Thüringens markieren.

Die Städte und ihre Universitäten, an ihrer Spitze Jena, machten Geschichte, Kurorte und Heilbäder entwickelten sich zu besonders attraktiven Anziehungspunkten.

Franz Kurowski hat das „grüne Herz" Deutschlands mehrfach intensiv bereist und die Geschichte dieses beeindruckenden Landes auf spannende Weise und allgemeinverständlich niedergeschrieben.

ISBN 3-938176-02-4, 392 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Format: DIN A4, gebunden, Hardcover

Ulrich March, Kleine Geschichte deutscher Länder

Regionen, Staaten, Bundesländer
296 Seiten, S/W-Abbildungen, Hardcover

Kein anderes europäisches Land weist im Verhältnis zu seiner Größe eine solche regionale Vielfalt auf wie Deutschland. Das Spannungsverhältnis zwischen kaiserlicher Reichsidee und Beharren auf regionaler Eigenständigkeit führte zu einer Herausbildung unterschiedlichster Herrschaftsstrukturen. Große Fürstentümer standen kleinsten adeligen Territorien und den Besitztümern der Reichsritterschaft gegenüber, Fürstbistümer den freien Reichsstädten. Zuletzt hat es im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation nicht weniger als 1.789 eigenständige Territorien gegeben. Die Entwicklung in den protestantischen Gebieten und den katholischen Bistümern, wo der Bischof zugleich Landesherr war, verlief nicht selten gegensätzlich. Manche Gebiete wurden von der Macht aufstrebender Handelsstädte geprägt, andere blieben ländlich. In den preußischen und österreichischen Ländern entwickelte sich ein mächtiges Landesherrentum, auch die bayerischen, sächsischen und welfischen Herrscher konnten ihre Länder zu einer eigenständigen Entwicklung führen, die sich nicht zuletzt im Charakter der jeweiligen Hauptstädte spiegelt. Anderswo war wiederum die Vielzahl kleiner und kleinster Landesherren für die Entwicklung bestimmend.

Das Buch schildert die Geschichte der deutschen Territorien von den Anfängen der frühmittelalterlichen Stammesherzogtümer bis zu den jüngsten Entwicklungen in den deutschen Bundesländern. Auch die 1648 bzw. 1866 aus dem Reichsverband ausgeschiedenen Länder Schweiz und Österreich werden behandelt. Dabei ist es die besondere Fähigkeit des Autors, die in ihrer Vielfalt oft verwirrenden geschichtlichen Entwicklungen knapp und präzise auf den Punkt zu bringen und an typischen Einzelbeispielen zu veranschaulichen. Insgesamt entsteht so ein lebendiges Bild der deutschen Vielfalt und ihrer historischen Wurzeln.


Der Autor:
Dr. Ulrich March, Historiker, war im Bundesvorstand der Geschichtslehrer Deutschlands aktiv. Buchveröffentlichungen: "Kleine Geschichte Europas", "Kleine Geschichte Deutschlands", "Rom, Byzanz und das postkommunistische Europa" u. a.

Günter Zerfass (Hrsg.), Die Pfalz unter französischer Besatzung von 1918 bis 1930

kalendarische Darstellung der Ereignisse vom Einmarsch im November 1918 bis zur Räumung am 1. Juli 1930

Die Versuche der französischen Besatzer, die linksrheinischen Gebiete nach dem Ersten Weltkrieg vom Reich zu lösen, beschränkten sich nicht nur auf das Rheinland, sondern richteten sich ebenso auf die Pfalz, wo man versuchte, mit Hilfe willfähriger Deutscher eine Autonome Republik Pfalz zu errichten. Die ganz überwiegende Mehrheit der Bevölkerung verweigerte sich jedoch den Separatisten und leistete teils passiven, teils aber auch bewaffneten Widerstand. Dieser Band dokumentiert chronologisch den Kampf der Pfälzer gegen die Abtrennung ihrer Heimat vom Reich.

480 Seiten, Paperback

Hans Rustemeyer, Schwert und Strick

Die Geschichte der Feme

Dieses Buch bringt die Geschichte eines bis heute von Sagen und Lügen umwobenen Bundes, der während des Interregnums, "der kaiserlosen, der schrecklichen Zeit" (1254-1273), zum ersten Mal von sich reden machte. "In Westfalen griffen die rechtlichen Menschen zu dem verzweifelten Mittel von Femegerichten, die bald auf ganz Deutschland übergriffen." (Joachim Fernau). Ein wenig bekanntes, dafür um so spannenderes Kapitel des Mittelalters findet seine Würdigung.

110 Seiten, Pb.

Lorkovic u.a., Das kroatische Trauma

Kulturpsychologisches über ein Volk am Rande der Vernichtung
Wie läßt sich die Eskalation der serbischen Gewalt im zerbrochenen Jugoslawien erklären? Welche Motivationen liegen dem kroatischen Nationalismus zugrunde? Weshalb kehren plötzlich alte geopolitische Formationen und Allianzen in die europäische Geschichte zurück? Die Autoren, drei kroatische Wissenschaftler, liefern einen Beitrag zum Verständnis der Psychopathologie kleiner Völker im Kampf für den eigenen Staat.

148 Seiten, Pb.

Werner Kunze, Die Moderne

Ideologie, Nihilismus, Dekadenz

Kunzes Kritik an der Moderne geht von der epochalen Erschütterung traditioneller Werte aus, die mit dem Zeitalter der Aufklärung und der Französischen Revolution ihren Anfang nahm und bis heute fortwirkt. Traditionen wurden durch neue „Versprechen“ ersetzt, die Moderne mutierte zum Zeitalter der Ideologien: schönfärberisch, aufdringlich, missionarisch, kritikresistent, menschenverachtend, totalitär. Der heutige Zeitgeist – eine Spielart der Moderne – erfährt in diesem Werk ein umfassende und scharfsinnige Analyse.

320 Seiten, gebunden, Hardcover

ISBN 978-3-937820-18-7