Politik
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Stefan Hug, Migrantengewalt

Wie sich unser Staat selbst entmachtet

ISBN 978-3-937820-13-2

304 Seiten, gebunden, fester Einband

Migrantengewalt gehört zu den großen tabuisierten Themen in unserer Gesellschaft. Ebenso wie die aktuelle Debatte um die katastrophale demographische Entwicklung aufgrund einer fehlgesteuerten Zuwanderung in Deutschland nimmt die Bevölkerung die wachsenden Gewaltprobleme aus Kreisen muslimischer Migranten mit größter Sorge wahr, während die politische Klasse sie schönredet, statistisch manipuliert oder schlicht ignoriert.

Der Politikwissenschaftler Stefan Hug analysiert auf hohem Niveau und stets untermauert mit Beispielen aus dem polizeilichen Alltag die Ursachen und Auswirkungen der extrem hohen Gewaltkriminalität, die von Teilen der türkischen und arabischen Migranten ausgeht. Dabei findet der religiös-kulturelle Hintergrund dieser überwiegend muslimisch geprägten Zuwanderer sein besonderes Interesse. Viele von ihnen verhalten sich nicht anders als in ihren Herkunftsländern, in denen der Rechtsstaat ein Fremdwort und die eigene Sippe der einzige verläßliche Rückhalt ist; Herkunftsländer, in denen Nichtmuslime Menschen zweiter Klasse sind, gegängelt und unterdrückt werden.

Hug kommt in seiner faktenreichen Studie, die durch Detailkenntnisse aus den Bereichen der bundesdeutschen Polizeiarbeit und Verwaltung, der Rechtsprechung und der Gesetzgebung geprägt ist, zu der alarmierenden Erkenntnis: Das staatliche Gewaltmonopol in Deutschland ist extrem gefährdet. In vielen Stadtteilen, in denen sich Parallelgesellschaften mit eigenem, islamisch fundiertem Recht herausgebildet haben, existiert es eigentlich gar nicht mehr. Denn wenn die Polizei mit Moscheegemeinden kooperieren muß, um Recht durchzusetzen, wenn viele Türken und Araber Polizisten nur noch anerkennen, wenn diese selbst Türken und Araber, Muslime sind, dann hat der Staat verloren. Wenn das Gewaltmonopol geteilt wird, ist es kein Monopol mehr.

Die Arbeit Hugs erhält einen besonderen Wert auch dadurch, daß er diese für den staatlichen Zusammenhalt und die demokratische Konstitution Deutschlands so verheerende Entwicklung stets in einen geistesgeschichtlichen und politischen Zusammenhang einzuordnen versteht.

Wo der Staat keine Macht mehr hat, ist dem Bürgerkrieg der Boden bereitet!

 

Stefan Hug, M.A., Jahrgang 1968, studierte Politikwissenschaft und Volkskunde in Kiel und Tübingen. Tätigkeit als freier Autor und Journalist. Zahlreiche Publikationen zu kulturellen und historisch-politischen Themen in der Bundesrepublik, der Schweiz und Österreich. Letzte Buchveröffentlichung: "Hollywood greift an! Kriegsfilme machen Politik…" (Graz 2009)

Henning Eichberg, Die Geschichte macht Sprünge

Fragen und Fragmente

ISBN 978-3-926584-30-4

223 Seiten, Paperback

Eine große gesellschaftliche Transformation führte in den achtziger Jahren zur Revolution in Osteuropa. Im Westen neigt man dazu, die Tragweite dieses Prozesses und die dadurch angestoßene Infragestellung des Eigenen zu unterschätzen. Dem ist dieses Buch grundlegend entgegengesetzt. Es handelt vom Zusammenhang von Nation und Revolution. Was ist die nationale, was ist die deutsche Frage nach dem Vollzug der staatlichen Einheit?
Statt des Bewußtseins der "zwei deutschen Staaten" erscheint hier im Umriß ein Denken des Dazwischen, des Niemandslands. 1968 und 1989 hängen zusammen. Und der Untergrund der Moderne liefert fruchtbares Querdenken, das neu und gegen den Strich verstanden werden kann -Johann Gottfried Herder, N.F.S. Grundvig, Martin Buber, Asger Jorn - eine libertäre Philosophie des Volkes. Es geht um die Fragen von Entfremdung und Identität, von Krieg und Frieden, und nordeuropäische Erfahrungen sind dabei hilfreich. Das Volk und nicht die Verfassung ist der Ausgangspunkt gelebter Demokratie - und Sozialismus ist möglich. Nein, kein System, sondern ein Prozeß des Fragens, eine Weise des Infragestellens. Auf den Weg kommt es an.

Jürgen P. Fuß, Erdogan. Ein Meister der Täuschung

Was Europa von der Türkei wirklich zu erwarten hat

ISBN 978-3-937820-16-3

296 Seiten + 16 Bildseiten, gebunden, fester Einband

Mehr als sechs Jahre haben Jürgen P. Fuß und seine Frau in der Türkei gelebt und dabei Land und Leute kennen gelernt. Im April 2004 gründeten sie die erste deutschsprachige Wochenzeitung für die Türkei. In insgesamt 222 Ausgaben berichtete die „Aktuelle Türkei Rundschau” über die Türkei und kommentierte die politischen Ereignisse. Als Herausgeber und Chefredakteure konnten Fuß und seine Frau hautnah miterleben, wie Recep Tayyip Erdogan den Einfluss der islamisch-konservativen AKP (deutsch: Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung) immer weiter festigte. Gleichzeitig gelang es Erdogan, seine Machtposition innerhalb und außerhalb der Partei so stark auszubauen, dass er mit einigen ihm treu ergebenen Weggefährten mittlerweile alle Fäden des türkischen Staates in der Hand hält.

Jürgen P. Fuß liefert mit „Erdogan – ein Meister der Täuschung“ eine umfassende Biografie des türkischen Machtpolitikers und eine entlarvende Analyse seiner politischen Aktivitäten als Parteivorsitzender der AKP und Ministerpräsident der Türkei.

Bereits 1998 wurde der frühere Istanbuler Bürgermeister Erdogan wegen öffentlichen Zitierens der folgenden Verse zu einer Gefängnisstrafe verurteilt: „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Minarette sind unsere Bajonette... die Moscheen sind unsere Kasernen.” Erst nach einer Verfassungsänderung konnte Erdogan für das türkische Parlament kandidieren und am 11. März 2003 Ministerpräsident werden. Seit dieser Zeit beherrscht Erdogan die hohe Kunst des Verstellens, Verschleierns und Täuschens als erfolgreiche Methode eines schleichenden Machterwerbs. Fuß’ faktenreiche und auf intimer Kenntnis der türkischen Verhältnisse basierende Arbeit zeigt: Erdogan, der aus der radikal-islamischen und autoritären Milli Görüs-Bewegung Erbakans kommt, strebt für die Türkei eine Führungsrolle in Europa, Vorderasien und im Nahen Osten an. Und der Islam soll die alle Lebensbereiche beherrschende Religion werden. Für Fuß gibt es deshalb nur eine zwingende politische Schlußfolgerung: Die Türkei darf nicht Mitglied im europäischen Staatenverbund werden.

 

Zum Autor:

Jürgen P. Fuß, geboren 1946, studierte Elektrotechnik, Abschluß als Diplom-Ingenieur. Von 1979 bis 2009 Dozent für Betriebswirtschaft an einer Fachhochschule. Herausgeber und Chefredakteur der einzigen deutschsprachigen Wochenzeitung in der Türkei in den Jahren 2004 bis 2009.
Im Februar 2009 verließen Jürgen P. Fuß und seine Frau die Türkei, weil sie nicht länger in einem Land leben wollten, das Recep Tayyip Erdogan nach seinen islamisch-konservativen Vorstellungen umbaut. Hinzu kam, dass das Risiko, ins Visier der Polizei oder der Justiz zu geraten, für die Herausgeber und Chefredakteure der „Aktuellen Türkei Rundschau” immer größer wurde. Eine verantwortungsvolle journalistische Arbeit war nicht mehr möglich. Mittlerweile leben sie an verschiedenen Orten in Europa.

Karl Otto Paetel, Nationalbolschewismus und nationalrevolutionäre Bewegungen in Deutschland

Geschichte, Ideologie, Personen (1918 bis 1933)
Karl Otto Paetel - bekannt geworden durch seine kenntnisreichen wie engagierten Veröffentlichungen über Ernst Jünger und die deutsche Jugendbewegung - beschäftigt sich in dem vorliegenden Buch mit dem „Nationalbolschewismus", jenem merkwürdigen politischen Phänomen der Jahre zwischen 1918 und 1933, das in besonderem Maße charakteristisch ist für die Zeit der Weimarer Republik. Paetels lebendig geschriebener Bericht beruht gleichermaßen auf sorgfältigen Quellenstudien wie auf der Kenntnis des „Dabeigewesenen". Exakt beschreibt er die einzelnen Gruppen. So wird jene Welt der jungen Rebellen von damals, die sich trafen im gemeinsamen Willen zur Revolution - um der Nation willen die einen, um des Sozialismus willen die anderen - und die Synthese suchten zwischen „ganz rechts" und „ganz links", noch einmal atmosphärisch lebendig...

Paperback-Ausgabe, 336 Seiten, zahlreiche Abbildungen

Werner Kunze, Die Moderne

Ideologie, Nihilismus, Dekadenz
 
ISBN 978-3-937820-18-7
336 Seiten, gebunden, Hardcover

Kunzes Kritik an der Moderne geht von der epochalen Erschütterung traditioneller Werte aus, die mit dem Zeitalter der Aufklärung und der Französischen Revolution ihren Anfang nahm und bis heute fortwirkt. Traditionen wurden durch neue „Versprechen“ ersetzt, die Moderne mutierte zum Zeitalter der Ideologien: schönfärberisch, aufdringlich, missionarisch, kritikresistent, menschenverachtend, totalitär. Der heutige Zeitgeist – eine Spielart der Moderne – erfährt in diesem Werk ein umfassende und scharfsinnige Analyse.



Werner Kunze:

Geboren 1927 in Friedrichshafen/Bodensee und dort aufgewachsen. Von 1943 bis 1948 Flakhelfer, Soldat, Kriegsgefangenschaft. Anschließend Abitur und Studium der Betriebswirtschaft an der Universität München mit Abschluß als Diplom-Kaufmann. 35 Jahre in einem deutschen Unternehmen der Öl- und Gasindustrie im In- und Ausland tätig. Autor der Bücher „Anthropologie und Ideologie - ideologische Anthropologie?“ (Vertrieb: Bublies-Verlag), „Zeitmosaik. Politik, Zeitgeist, Sprache“ (Bublies Verlag), „Wie steht es heute um Wahrheit und Gewißheit?“ (San Casciano Verlag) und „Zurück zur Natur? Biologie im Spannungsfeld von Politik und Kultur“ ( San Casciano Verlag).

Büchner/Kaminski/Löhr (Hrsg.), Abtreibung. Ein neues Menschenrecht?

Mit Beiträgen von:

Rainer Beckmann, Bernward Büchner, Maria Grundberger, Claudia Kaminski, Sophia Kuby, Peter Liese, Alexandra M. Linder, Mechthild Löhr, Martin Lohmann, Giovanni Maio, Katharina Pabel, Manfred Spieker

191 Seiten Paperback

ISBN 978-3-88289-811-8

Kommen Menschenwürde und das Recht auf Leben Kindern schon vor ihrer Geburt zu? Internationale Organisationen propagieren ein "Menschenrecht auf Abtreibung". Von UNO und EU gefördert, bieten sie die Tötung Ungeborener weltweit an, angeblich im Interesse der "reproduktiven Gesundheit" der Frauen und ihres Selbstbestimmungsrechts.

Die in diesem Buch gesammelten Beiträge setzen sich aus der unterschiedlichen Perspektive sachkundiger Autoren mit dieser Propaganda und Praxis kritisch auseinander. Sie zeigen ihre verhängnisvollen Folgen für die Frauen, die Familien wie für die Gesellschaft auf und beleuchten die Rolle der Ärzteschaft sowie der Medien.

Johanna Gräfin von Westphalen (Hrsg.), Offensive für das Lebensrecht

189 Seiten, Paperback

Autoren:

Rainer Beckmann, Erzbischof Dr. Johannes Dyba, Hubert Hüppe, Dr. Claudia Kaminski, Jürgen Klaus Liminski, Mechthild Löhr, Prof. Dr. Wolfgang Ockenfels, Dr. Leo Peters, Bernd Posselt (Mitglied des Europaparlaments), Roland Rösler, Prof. Dr. Manfred Spieker, Pater Werenfried van Straaten, Johanna Gräfin von Westphalen (Vorsitzende der Stiftung "Ja zum Leben").

Lebensrecht ist Menschenrecht für alle. Daß die Realität anders aussieht, zeigt die Diskussion um den § 218, zeigen Spätabtreibungen und der weitgefaßte Begriff der medizinischen Indikation. Überdeutlich erkennbar ist die Relativierung des Rechts auf Leben in den letzten dreißig Jahren, die unter dem Deckmantel der Entscheidungsfreiheit der Frau daherkommt. Eine Offensive für das Lebensrecht ist überfällig.

Das vorliegende Buch versteht sich als ein Plädoyer für das Leben. Die Autoren der darin enthaltenen Aufsätze bekennen sich zum unbedingten Schutz des menschlichen Lebens, zu der Wichtigkeit der Familie in der heutigen Zeit und zu einer christlichen Nächstenliebe, die jegliches Leben fördern und schützen will. Zugleich informiert das Buch sachlich über Verfehlungen der Politik in der Abtreibungsdiskussion, die Rolle der Kirche in der Schwangerschaftskonfliktberatung und thematisiert ferner die Brutalität einiger Abtreibungspraktiken.

Rainer Beckmann, §218 - Abtreibung in der Diskussion

Fünfzig Behauptungen und ihre Widerlegung

174 Seiten, Paperback

Das Thema Abtreibung ist und bleibt in der Diskussion. Die Auseinandersetzung über die Beratungsvorschriften, die "Menschqualität" des Ungeborenen, die "Selbstbestimmung", "Gewissensentscheidung", "Indikationen", das Motto "Helfen statt strafen" usw. geht weter. Auch nach der Neuregelung des Abtreibungsstrafrechts ist kein Rechtsfrieden eingetreten. Die sogenannte "Beratungsregelung" steht in der Kritik.

Im vorliegenden Buch wird sachlich und nüchtern fünfzig gängigen Behauptungen widersprochen, die in der Diskussion um die Abtreibung immer wieder auftauchen. Wer sich umfassend informieren will, wird an dieser Sammlung von Argumenten und Gegenargumenten nicht vorbeigehen können.

Mit Dokumentation der Abtreibungsstatistik und der gesetzlichen Bestimmungen (Strafgesetzbuch, Schwangerschaftskonfliktgesetz).

Henning Eichberg, Abkoppelung

Nachdenken über die neue deutsche Frage

ISBN 978-3-926584-00-7

Die neue deutsche Frage ist nicht mehr die alte. Warum, wieso, weshalb? In kreisenden Bewegungen nähert sich dieser Band der Aktualität der nationalen Frage in Deutschland. Was ist die nationale Indentität allgemein vor dem Hintergrund des industriellen Rassismus und vor dem Horizont des Exterminismus, des massakrierenden Staats, der massakrierenden Konzerne? Wenn der Totalitarismus des 21. Jahrhunderts auf uns zukommt: Welche Hoffnungen liegen dann in einer nationalen "Balkanisierung für jedermann", im Weg zu kleineren Einheiten? Der Hauptinhalt nationaler Demokratie, so ergibt sich aus einem historischen Durchgang, ist nicht Einhiet (im Großstaat), sondern Vielfalt und Abkoppelung.

Es geht aber auch wider das patriotische Mißverständnis der nationalen Frage. Der Blickdes Vaterlandes ist ein solcher der geraden Linien: Ordnung schaffen und Grenzen befestigen, Einheit herstellen und Strategien planen, mehr produzieren und wirksam kolonisiersen. Das Volk aber lebt in den krummen Linien der Dialekte, der Regionen und der alltagskulturell einander überlappenden Lebensformen. Hat die nationale Identiät einen matriachalen Kern? Ist es gerade dies, das Volkliche, das im 21. Jahrhundert als Gegenkraft gegen den industriellen Totalitarismus Gewicht erhält?

Eichberg setzt die Diskussion um die nationale Frage der Deutschen fort. Seine Thesen sind provozierend und wenden sich gegen so manches rechte Mißverständnis. Er stellt nationale Identität gegen das machtstaatliche Interesse, das Volkliche definiert er als demokratisch und emanzipatorisch. Zugleich sind seine kultur-relativistischen Überlegungen ein engagiertes Plädoyer für die Abkoppelung Deutschlands von multinationalen Großstrukturen.

Werner Kunze, Zeitmosaik

Politik, Zeitgeist, Sprache

Quergedachte Ansichten

Nicht nur Kommunismus und "Faschismus" waren unfähig, die Probleme der Moderne zu bewältigen, sondern auch der libertäre Liberalismus steht kurz vor seiner eigentlichen Bewährungsprobe. Er wird sie nicht unversehrt überstehen. Links oder rechts, liberal, sozialistisch oder konservativ, kurz das ganze Bündel der seit über 300 Jahren diskutierten politischen und gesellschaftlichen Alternativen ist offensichtlich zum Scheitern verurteilt. Der Autor vertritt daher mit einer Fülle von meist kurzen Zeitdiagnosen und Glossen die Meinung, daß die heutigen Einseitigkeiten der Korrektur bedürfen.

Eine Sammlung von locker dargebotenen Gedanken und Ansichten, die zum Überlegen anregen und aufzeigen sollen, wie zeitbegzogen viele der heutigen "Glaubensinhalte" sind.

323 Seiten, Pb.